Schulzentrum Grenzstraße Bremen

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1907 bis 1922: Von der „privaten“ Handelsschule zur „öffentlichen Pflichtschule“

Ehemaliges Stammhaus in der Balgebrückstraße

Ehemaliges Stammhaus der Handels- und Höheren Handelsschule in der Balgebrückstraße 31 Anfang der 60er Jahre (Quelle: Zentrum für Medien)

Im Jahr 1907 erhielt die Schule die Rechtsform einer Stiftung. Sie wurde ab diesem Zeitpunkt bis 1942 von einem Verwaltungsrat geleitet, dem neben dem Direktor der Handelsschule u.a. zwei Vertreter der Handelskammer und drei Vertreter des kaufmännischen Vereins UNION angehörten. 1911 wurden zum ersten Mal auch Mädchen zum Besuch der Schule zugelassen.

Im Jahre 1919 wurde die einjährige Höhere Handelsschule für Schüler und Schülerinnen mit Obersekundar- bzw. Lyzeumsreife als erster kaufmännischer Vollzeitbildungsgang und 1921 die einjährige Handelsvorschule für Volksschulabsolventen als weiterer vollschulischer Bildungsgang entwickelt und eingerichtet.

Ab 1922 wurde die „private“ Handelsschule zugleich auch „öffentliche Pflichtschule“ für kaufmännische Lehrlinge in Bremen. Dementsprechend wurde der geschäftsführende Verwaltungsrat der Schule auch um Vertreter der Regierung, der Bürgerschaft, der Frauen und der Angestelltenkammer erweitert.



Eine ausführliche Darstellung der Schulgeschichte kann in der Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum nachgelesen werden. Die Festschrift kann über die Schule bezogen werden, sie ist auch im Buchhandel erhältlich (ISBN 3-89757-212-5).

Textquellen: Kulturhaus Walle Brodelpott, Staatsarchiv Bremen, Weser-Kurier, schuleigenes Archiv

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