Schulzentrum Grenzstraße Bremen

Schulzentrum Grenzstraße Bremen Logo mit Fernsehturm und Stadtmusikanten

2011 bis heute

Erinnerung an die Wilhelmshavener Straße

2011 begeht die Schule ihr 50-jähriges Standortjubiläum. Anlässlich dieses Jubiläums wird mit einer künstlerischen Gestaltung des Schulhofes daran erinnert, dass die Schule auf einer im 2. Weltkrieg zerstörten Straße steht, der Wilhelmshavener Straße.

2013 wird die Berufsfachschule für Wirtschaft eingestellt. Stattdessen werden am Schulzentrum sogenannte Praktikumsklassen eingerichtet, die ausschließlich dazu dienen sollen, schulpflichtige Schüler mit Berufsbildungsreife, aber ohne Ausbildungsplatz oder Platz an einer weiterführenden Schule auf die duale Berufsausbildung vorzubereiten.

2015 steht fest, dass die Bundesagentur für Arbeit ihre Ausbildungsbemühungen dauerhaft reduzieren wird. In Norddeutschland wird daher u.a. der Berufsschulstandort für die Ausbildung der Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen in Bremen aufgegeben. Damit endet eine Ausbildungstradition, die 1984 in der damaligen Berufsschule für Kreditinstitute, Versicherungen und Industrie begann.

Ebenfalls 2015 erhält die Schule einen runderneuerten Namen. Sie heißt jetzt „Schulzentrum Grenzstraße – Berufsbildende Schule für Wirtschaft und Verwaltung“. Der neue Name ist eine Reaktion auf veränderte Gegebenheiten. Einmal entsprach die bisherige Bezeichnung „Schulzentrum des Sekundarbereichs II an der Grenzstraße“ nicht mehr dem Schulgesetz, das 2009 novelliert worden war. Zudem führt die Schule mehr Bildungsgänge als im Untertitel des Namens (Abteilung Handels- und Höhere Handelsschule und Abteilung Berufsschule für Kreditinstitute, Versicherungen und Industrie) zum Ausdruck kam. Die neue Formulierung kann auch bei Aufnahme neuer Bildungsgänge beibehalten werden. Schließlich lautet der Hauptteil des Namens so, wie die Schule seit 1999 unabhängig von der formal korrekten Bezeichnung genannt wird: Schulzentrum Grenzstraße.

 


Eine ausführliche Darstellung der Schulgeschichte kann in der Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum nachgelesen werden. Die Festschrift kann über die Schule bezogen werden, sie ist auch im Buchhandel erhältlich (ISBN 3-89757-212-5).

Textquellen: Kulturhaus Walle Brodelpott, Staatsarchiv Bremen, Weser-Kurier, schuleigenes Archiv

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