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Aus dem Jahrbuch 2010/2011: Eine halbe Million Leser!

Der Deutsch-Leistungskurs des 13. Jahrgangs schreibt für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Ein Jahr lang täglich die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach Hause und evtl. eine sehr gute Note bekommen – das waren zunächst die Anreize, um für die F.A.Z. selber Artikel zu schreiben. Dieses geschah im Rahmen des Projektes „Jugend schreibt“, das unter der Betreuung des Aachener IZOP-Institutes von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung durchgeführt wird und an dem der Deutsch-Leistungskurs des 13. Jahrgangs überaus erfolgreich teilgenommen hat. Denn immerhin sieben von 21 Schülern schafften es, ihre Artikel zu veröffentlichen. Dafür gab es neben der in Aussicht gestellten sehr guten Note das Gefühl, ca. eine halbe Millionen Leser mit seinem Beitrag erreicht zu haben. Der Anfang war dabei wie immer das Schwierigste: Wie findet man ein gutes und für diese Zeitung taugliches Thema, das nicht von den professionellen Zeitungsmachern bearbeitet wird und wie schafft man es, den berühmten ersten Satz möglichst ansprechend zu gestalten? Und um so schlimmer, wenn beides erfolgreich bewältigt und der Artikel eingereicht wurde und er dann überarbeitet und mit jeder Menge Anmerkungen und weiteren Arbeitsaufträgen versehen zurück gemailt wurde. Gleichzeitig spornten diese ersten Rückmeldungen jedoch alle an, weiter an ihren Beiträgen zu arbeiten.

Drei der sieben Artikel wurden direkt in der F.A.Z. veröffentlicht, zwei erschienen in der „Kleinen Zeitung“, einer Sonderausgabe der Frankfurter Allgemeinen und zwei weitere Beiträge schafften es in andere Zeitungen, da sie ebenfalls überaus gelungen, nur für die F.A.Z.
thematisch nicht geeignet waren. Die Inhalte gingen von Berufsportraits (eines Sounddesigners, des Machers vom Seewetterdienst, einer Bremer Straßenbahnfahrerin oder Modells für Übergrößen) bis hin zu sehr persönlichen Berichten und Reportagen über Menschen
und ihre Geschichten.

Und mit Sicherheit könnte jetzt jeder der Schülerinnen und Schüler etwas zu diesem kurzen Beitrag hier anmerken: Es fehlt das A und O: Atmosphäre und O-Töne… Ihr habt das besser hinbekommen. Gratuliere!

Diese Artikel sind erschienen: „Vandalismus ist rückläufig“ von Stefan Kütz, „Am liebsten ist sie auf längeren Strecken unterwegs“ von André Schwaß, „Ton sorgt für Emotion“ von Julia Hüsing, „Wo es klemmt“ von Michelle Graß, „Der Gastvater hatte regelmäßig den Kanal voll“ von Mareike Jendrek, „In trauriger Gesellschaft“ von Vivien Istefo, „Wetter von Borkum bis Bornholm“ von Tobias Müller.

Arne Gerhard ist Fachlehrer im Beruflichen Gymnasium Wirtschaft

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