Schulzentrum Grenzstraße Bremen

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Aus dem Jahrbuch 2014/2015: „Du machst das Spiel“

Der deutsche Gründerpreis für Schüler ist der Renner im Wirtschaftslehreunterricht.

In der Spielphase von Januar bis Mai entwickeln die Schülerteams eine Geschäftsidee, die zwar fiktiv, aber grundsätzlich realisierbar ist. Mit Unterstützung eines Paten aus der freien Wirtschaft konzipieren die potenziellen Gründer anhand von neun Aufgaben einen Businessplan mit Marketingstrategien. Hierbei steht zielorientiertes Projektmanagement im Mittelpunkt, die Schüler erfahren die Bedeutung einer guten Arbeits- und Zeitplanung.

Durch den Wettbewerb können die Schüler erleben, was mit Wille, Teamgeist und Kreativität alles zu erreichen ist. Diese Erfahrungen werden Ihnen im späteren Berufsleben sicherlich helfen, auch schwierige Situationen zu meistern.

Das Existenzgründer-Planspiel deckt ein breites Bündel an Kompetenzen ab. Neben der vielschichtigen betriebswirtschaftlichen Themenpalette werden auch die sozialen Kompetenzen geschult. Die Tatsache, dass die Teams im Rahmen des Spiels viele Informationen beschaffen, bewerten, selektieren und aufbereiten müssen, ist darüber hinaus noch gut für ihre methodischen Fähigkeiten.

Meine Erfahrung ist: Wenn die Teams eine geniale Idee gefunden haben, haben sie Spaß und ziehen an einem Strang, so haben sie auch Erfolg und erleben unvergessliche Momente. Aber nicht das kreativste Produkt, sondern der überzeugendste Markenauftritt erhält am Ende die bundesweite Ehrung.

In diesem Jahr konnten wir u.a. das Team neusta für die Übernahme einer Patenschaft gewinnen und so freue ich mich schon auf die Entwicklung einer App für einen automatisierten Kühlschrank, der nicht nur weiß, was er gerade kühlt, sondern auch einen Rezeptvorschlag für die vorhandenen Lebensmittel bereithält.
Wer sich schon mal schlau machen möchte: http://www.dgp-schueler.de

Stefanie Lehfeld

„Scan & Save Fridge Systems“: Was ist noch im Kühlschrank? Was kann man damit kochen?

Um als Wirtschaftsgymnasium so viel Praxis wie möglich zu erfahren nehmen wir als BVWL-Kurs am Deutschen Gründerpreis für Schüler teil. Wir planen eine App für einen automatisierten Kühlschrank. Durch das Scannen vom Produkt, wird der Barcode der Lebensmittel erfasst, oder durch eine manuelle Eingabe plus dem Hinzufügen des Haltbarkeitsdatums schafft die App eine perfekte Übersicht über die vorhandenen Lebensmittel im Kühlschrank. Das bedeutet, man wird informiert, sobald die Lebensmittel sich ihrem Haltbarkeitsdatum nähern. Des Weiteren bietet unsere App Kochideen, basierend auf den vorhandenen Lebensmitteln im Kühlschrank. Diese Kochideen beinhalten eine Zutatenliste, Zubereitungszeit und weitere Einzelheiten. Dies soll vor allem junge Menschen und die, die selber nicht viel kochen, zum Kochen anregen, da wir der Meinung sind, dass wir uns heutzutage zu ungesund (Fertigprodukte, Fast Food etc.) ernähren. Diese App heißt: „Know Your Food“ und soll für alle Handybetriebssysteme verfügbar sein. Durch die App und ihre Vorschläge, die auch die Zubereitungszeit zeigt, wird dem Benutzer klar, dass er weniger Zeit und Aufwand für ein gesundes, frisches Essen braucht, als gedacht.

Das Feedback des Unternehmens: Holger Bothmer, Geschäftsführer der neusta mobile solutions gmbh, war sehr von unserer Präsentation angetan, da er von einer Schülergruppe solche professionellen Ergebnisse nicht erwartet hatte. Besonders beeindruckend fand Herr Bothmer, wie sehr wir in der Materie steckten und wussten, wie breit unser Produkt aufgestellt werden kann und einsetzbar ist. Zwar sollten wir darauf achten, unsere Unternehmensvision und Unternehmensmission klarer festzulegen, jedoch ist dies natürlich auch Erfahrungssache. Dazu gehört auch, explizit Fachbegriffe zu nutzen (wie z. B. das Guerilla-Marketing, welches unsere Marketingstrategie bestimmte, aber nicht ausdrücklich als solches benannt wurde). Wir danken Herrn Bothmer für seinen Rat und seine Unterstützung.

Sulan Abubakarov, Steffen Lübke, Steffen Harms, Jordi Sögtrop, Niklas Rumpf

OnlyEins GmbH

Unsere Geschäftsidee ist ein Duschkopf, der mit zwei integrierten Behältern ausgestattet ist. Dieser ermöglicht, dass der Wasserstrahl unterbrochen wird und durch den Duschkopf Duschgel und Shampoo fließen können. An diesem Duschkopf sind zwei Knöpfe angebracht, Knopf A und Knopf B. Knopf A sorgt dafür, dass das Wasser abgestellt und wieder eingeschaltet werden kann. Dies geschieht durch einen Einrastmechanismus im Duschkopf. Knopf B ist für die Abgabe von Shampoo und Duschgel zuständig. Durch Betätigen des Knopfes wird eine bestimmte Menge an Duschgel/Shampoo abgegeben. Falls das ausfließende Duschgel/Shampoo nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit durch ein erneutes Drücken des Knopfes eine weitere Menge an Duschgel/Shampoo freizusetzen. Bei der Entwicklung unserer Geschäftsidee hat uns Herr Anders von der Anders Heizung-Sanitär GmbH unterstützt. Bei Fragen und Problemen stand unser Coach bzw. unsere Tutorin, Britta Warnken, zur Seite.

Im Großen und Ganzen hat uns als Team das Projekt „Deutscher Gründerpreis 2015“ sehr viel Spaß gemacht. Jedoch gab es die eine oder andere Schwierigkeit, welche mit unserer Teamarbeit beseitigt werden konnte. Natürlich gab es auch Probleme zwischen einigen Teamkollegen, doch - wie es auch in einem Unternehmen funktioniert - kamen diese zum Teamleiter und sprachen ihre Probleme aus. Unser Fazit daraus ist, dass eine gute Zusammenarbeit nicht nur in einem Unternehmen wichtig ist, sondern überall. Ein Team aufrecht zu erhalten, ist nicht leicht und wir sind dankbar, dass wir diese Erfahrung machen durften.

Nurullah Adigüzel, Milena Bierzynski, Tolga Celik, Ahmed Efe, Alexander Heuss, Miles Meier

Kaufscouter

Unsere Idee ist ein „Kaufscouter“. Das ist eine Art von Einkaufswagen mit integrierter Kasse. Der Vorteil unserer Idee ist, dass der Wagen in einem Supermarkt seine ausgewählten Produkte einscannen kann, um dem Käufer einen Überblick über Preise und Gesamtsumme zu geben, damit das vorhandene Geld des Käufers am Ende tatsächlich ausreicht. Wenn man alles genommen hat, was man an Produkten braucht, geht man an die Kasse, wo der Gesamtbetrag bei dem Kassierer bezahlt wird. Unser Unternehmenspate ist der Supermarkt „Edeka“. Dort haben wir unsere Idee dem Filialleiter, der unsere Gedanken ziemlich gut fand, präsentiert. Mit unserem „Kaufscouter“ wird es viel kürzere Schlangen in Supermärkten geben und die Käufer werden ihre kostbare Zeit sparen.

Dennis Barsilowski, Tarkan Kabil, Felix Klemke, Fabian Tittel, Frank Rüten-Budde, Galina Weber

Jorosija: Schmuck mit 3D Druckern herstellen

Wir haben uns auf Grund eines Schulprojektes beim Deutschen Gründerpreis angemeldet. Der Sinn und Zweck und unsere Aufgabe beim Deutschen Gründerpreis ist es, in einem internetbasierten Wettbewerb einen umfangreichen Businessplan für ein fiktives Unternehmen zu entwickeln. Wir haben uns dafür entschieden, dass wir ein Unternehmen gründen, welches Schmuck mit 3D Druckern herstellt. Doch der Schmuck, den wir produzieren, soll kein einfacher standardisierter Schmuck aus der Massenproduktion sein, sondern im Gegenteil, er kann und sollte von jedem unserer Kunden individuell personalisiert und verändert werden, sodass jeder ein ganz besonderes Schmuckstück erhält. Unterstützt wurden wir bei unserem Projekt von der 3D-Agency, die uns hilfreiche Tipps gegeben hat.

Janice Meyer, Sinan Müller, Jonas Neubarth, Robin Rothe

The Founders

Wir haben im Rahmen des Deutschen Gründerpreises für Schüler die virtuelle Firma „The Founders“ (dt. die Gründer) gegründet. Im Rahmen des Projektes haben wir einen Businessplan für unser Produkt entwickelt. Unser Produkt besteht aus einer neu entwickelten Applikation „User2User“ (dt. von Nutzern für Nutzer), mit welcher sich die neusten technischen Geräte bewerten lassen. Neben dem, dass der Benutzer ein Produkt bewerten kann, kann er andere Bewertungen abrufen. Das Bewertungssystem enthält die Möglichkeit, 1-5 Sterne pro Produkt zu verteilen. Unsere Applikation soll unabhängig, informierend und praktisch zugleich sein. Während des ganzen Projektes werden wir durch unseren Partner App­farms unterstützt, mit dem wir die App schlussendlich auch entwickelt haben.

Ruslan Arapov, Florian Bobe, Aaron-Jakob Fasel, Dennis Ghanbahri, Nico Meyer

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